Soli-Kundgebung für die Streikenden (17.10., 16 Uhr, Praterstern)

Auftakt des 24-stündigen Streiks bei der voestalpine in Linz am 14.10.2011; (c) Foto: Erich Müllegger

Am morgigen Montagnachmittag (17.10., 16 Uhr, Praterstern) werden wir als KJÖ Wien an der Solidaritätskundgebung für die streikenden Metallerinnen und Metaller teilnehmen. Wir rufen jede und jeden dazu auf, sich zu solidarisieren und ebenfalls an der Kundgebung teilzunehmen! Nachstehend könnt ihr unseren Flugzettel schon vorab lesen!

Volle Solidarität mit den streikenden MetallerInnen

„Die Arbeiter sind eine Macht! Wenn sie gemeinsam kämpfen sind sie unbesiegbar!“ (Karl Marx)

Die Krise hat in den vergangenen Jahren Österreich voll getroffen. Doch nicht die hiesigen Betriebe. Und auch nicht die Besitzer dieser Betriebe. Uns, die Beschäftigten dieser Unternehmen sowie die breite Masse der Erwerbstätigen und Erwerbslosen hat es erwischt: Reallohnverluste, Anstieg der Leiharbeit, Verteuerungen bei den Lebensmitteln und Mieten, Anstieg der Strom -, Gas- und Benzinpreise, usw.

Und während uns immer weniger zum Leben bleibt, haben die Reichen und Mächtigen in diesem Land an dieser Krise enorm verdient. So sanken bspw. die Lohnstückkosten seit 2005 im Verhältnis zu den anderen EU-Ländern um durchschnittlich 0,8 Prozent pro Jahr. Satte Gewinne wurden eingefahren – und an Aktionäre und Kapitalpersonal ausgeschüttet. So erhöhten sich z.B. die Bonuszahlungen für Geschäftsführer und Vorstände um zwölf Prozent.

„Eine Voestalpine hat als größter Vertreter der Metallbranche in Österreich im Geschäftsjahr 2010/2011 […] 368 Prozent mehr Gewinn“ erwirtschaften können, liest man vor circa zwei Wochen im Wirtschaftsblatt. (4.10.2011)
Doch wer hat diese Gewinne erarbeitet? Waren das nicht wir Werktätige, die tagtäglich, 40 Stunden in der Woche unsere Knochen hinhalten müssen und dennoch die Verlierer sind, die sich immer weniger leisten können?

Es war und ist höchste Zeit, endlich auch von Seiten der „offiziellen“ Gewerkschaft Widerstand zu organisieren. Die Verhandlungen um die KV- Erhöhun-gen und -Verbesserungen  in der Metallindustrie sind richtungsweisend für alle Branchen. Auch wenn eine 5,5%-Forderung für die Metallerinnen und Metaller eher einer Minimalforderung gleichkommen, ist es wichtig, diese Lohnerhöhung zu erkämpfen, um den Kolleginnen und Kollegen zu zeigen, dass ein Streik unsere beste Waffe ist und wir entscheiden, wann die Räder still stehen!

« Hinein in die Gewerkschaft!
« Solidarität mit den Streikenden und ihren Forderungen!
« Gewerkschaften zu Kampforganisationen der Werktätigen!
« Gegen Sozial- und Demokratieabbau!
« Klasse gegen Klasse! Für den Sozialismus!

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