Domenico Losurdo: Fortschritt oder Reaktion?

Dienstag, 22. Jänner, 19 Uhr

Hörsaal D, Campus Uni Wien (Altes AKH, Spitalgasse 2)

Der Begriff des Klassenkampfes scheint aus der Mode gekommen zu sein. Speziell in den letzten zwanzig Jahren mutet es so an, als hätte eine neoliberale Offensive beinahe weltumspannende Hegemonie erlangt.
Dennoch gibt es Streben nach Veränderung, nach einer Überwindung des kapitalistischen Wahnsinns. Und auch heute sind wir in einer Lage, die auf der einen Seite auch positive und sogar erfreuliche Perspektiven aufweist: Die Bewusstwerdung der Krise des Kapitalismus gibt der Perspektive des Sozialismus nicht nur in der „Dritten Welt“, sondern auch in den fortgeschrittenen kapitalistischen Ländern wieder Auftrieb.

Der italienische Philosoph Domenico Losurdo lehrt an der Universität Urbino und ist Präsident der Internationalen Gesellschaft für dialektisches Denken. Er ist Autor von zahlreichen historischen und philosophischen Büchern und gehört heute zu den wichtigsten marxistischen DenkerInnen Europas. Er referiert zu seinem demnächst erscheinenden Buch „Che cos’è la lotta di classe? Una storia politica e filosofica“. Der Vortrag ist deutschsprachig.

Losurdo-Veranstaltung - vorneLosurdo-Veranstaltung - hinten

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Veranstaltet von: Kommunistische Initiative – KI, Kommunistische Jugend Österreichs – KJÖ, Kommunistischer StudentInnenverband – KSV

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