5. März: Kundgebung und Veranstaltung zu den Geschehnissen in der Ukraine

16 Uhr: Kundgebung vor dem Haus der EU (1., Wipplingerstr. 35)

18 Uhr: Informationsveranstaltung mit ukrainischem Antifaschisten im Lokal des OABV (16., Rankgasse 2/5, U3-Ottakring)

MaidanWir blicken in diesen Tagen fassungslos auf die Geschehnisse, die sich in der Ukraine ereignen. Die korrupte Regierung unter Janukowitsch wurde unter tatkräftiger Mitwirkung faschistischer Gruppierungen in der Ukraine weggeputscht. Seitdem herrscht in der Ukraine eine wilde Hetzjagd auf linke, Andersdenkende, Jüdinnen und Juden. Die Ukraine ist zum Schlachtfeld von EU-, US- und Russischen Kapitalinteressen geworden.

Ausdrücklich müssen wir darauf hinweisen, dass die ausufernde Gewalt ein unmittelbares Ergebnis der Eskalationsstrategie der EU darstellt. Während die europäischen Staatschefs beständig die russische Einflussnahme in der Ukraine an den Pranger stellen, forcieren sie unverhohlen all jene Kräfte, die den westlichen Kapitalinteressen zupass kommen. Die federführende Rolle von rechtsextremen Schlägertrupps beim Umsturz in der Ukraine, stellt für die EU offenbar kein Hindernis dar, diesen als „zivilgesellschaftliche Revolution“ zu verklären sowie politisch zu unterstützen.

Ebenso besorgt zeigen wir uns über die drohende Möglichkeit einer kriegerischen Auseinandersetzung um die Kapitalinteressen mit offen-militärischer Gewalt durchzusetzen.

Um dagegen zu protestieren und unsere Solidarität mit allen antifaschistischen und antiimperialistischen Menschen in der Ukraine auszudrücken, veranstalten wir eine Kundgebung vor dem Haus der Europäischen Union. Kommt zahlreich um gemeinsam zu zeigen, dass wir uns nicht zu Handlangern von Faschisten und Kapitalisten machen lassen wollen!

Im Anschluss an die Kundgebung vor dem Haus der EU laden wir zudem ab 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung bzgl. der Ukraine in das Lokal des OABV ein, an welcher auch ein ukrainischer Antifaschist, welcher die Geschehnisse am Kiewer Maidan filmte und aufgrund faschistischer Verfolgung die Ukraine verließ, sein Videomaterial präsentieren und über seine Erfahrungen berichten wird.

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