AK-Wahl Wien: KOMintern wählen Du musst!

KOMintern JodaVom 11. Bis 24. März 2014 ist es soweit: In Wien wird die Arbeiterkammerwahl geschlagen. Als Kommunistische Jugend Österreich rufen wir alle arbeitenden und erwerbslosen Menschen, allen voran die Lehrlinge auf, sich an der Wahl des Österreichischen ArbeiterInnenparlaments zu beteiligen.

Die Aufgabe der Arbeiterkammer liegt darin, „die sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu vertreten und zu fördern.“ (§1 AKG – Arbeiterkammergesetz)

Für viele Wahlberechtigten stellt sich aber die Frage, wen wählen? Denn viele Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte, Lehrlinge und Erwerbslose sehen ihre „sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen und kulturellen Interessen“ durch die gelebte Sozialpartnerschaft der meisten in der AK vertretenen Fraktionen, zurecht nicht vertreten. Sie haben die Nase voll von den offensichtlichen Lippenbekenntnissen der FSG (SPÖ) oder des ÖAAB (ÖVP). Sie haben die Nase voll von rechtsradikalen, ausländerfeindlichen Parolen der FA (FPÖ) oder vermeintlichen „linken“ Kräften wie AUGE (Grüne) oder GLB (KPÖ) die stets durch Opportunismus glänzen. Sie haben die Nase voll, von Fraktionen, die sich zwar die Interessensvertretung der ArbeitnehmerInnen auf die Fahnen heften, beim ersten Gegenwind von Arbeitgeberseite aber einknicken wie ein Strohhalm und der Kapitalseite ein ums andere Mal Zugeständnisse einräumen.

Wir sagen: Das ist eine Frechheit!

GWir, die Kommunistische Jugend Österreichs, fordern, dass im ArbeiterInnenparlament Politik für ArbeiterInnen, Angestellte und Erwerbslose betrieben wird!

Die einzige Kraft, die wir in der Arbeiterkammer als Vertreterin der Lohnabhängigen wahrnehmen können, findet sich in der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative International – KOMintern. Diese formiert sich nicht nur aus BetriebsrätInnen aus allen Branchen, welche die Verankerung in der Arbeiterklasse wiederspiegeln und aus migrantischen Vereinen, die den gelebten Internationalismus unterstreichen, sondern beteiligt sich regelmäßig an kämpferischen Auseinandersetzungen wie zB. kürzlich beim Streik von KBA Mödling oder im Kampf gegen mehrere hundert Kündigungen bei AGO GmbH, wo KOMintern ihre Entschlossenheit und Klassensolidarität Tag für Tag unter Beweis stellt.

Für Lehrlinge fordert sie z.B. die unbefristete Übernahme nach der Lehrzeit und eine Lehrentschädigung die mehr ist, als nur Taschengeld und sich am sogenannten Leit-Kollektivvertrag der Metallindustrie orientiert.

Unter: „Dem Chef auch mal die Meinung sagen!“ wird eine verstärkte Mitsprache von Lehrlingen in den Betrieben gefordert. Schließlich bist du nicht das Mädchen für alles oder der Laufbursche für jeden!

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Forderung nach Ausbildungspflicht: Betriebe, die keine Lehrlinge ausbilden, sollen in einen Lehrlingsfonds einzahlen, aus dem überbetriebliche Lehrwerkstätten finanziert werden sollen

Wir denken, das sind richtige Ansätze, die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren!

Für die Kommunistische Jugend Österreich, die stets dafür kämpft, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (K. Marx) kann die Parole daher nur lauten:

KOMintern wählen – Klassenkampf statt Packelei!

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