14. Mai: A Long Distance Revolutionary! Ein Film über den Revolutionär Mumia Abu-Jamal

mumia a long distance revolutionary14. Mai, 18:30 Uhr, Hörsaal II, Neues Institutsgebäude (NIG, Universitätsstraße 7)

A Long Distance Revolutionary. Ein Film über den Revolutionär Mumia Abu-Jamal! (Englisch mit deutschen Untertiteln)

Der afroamerikanische Revolutionär Mumia Abu-Jamal ist offenbar nach wie vor so verhasst und gefährlich vor allem für die Politik und die Polizeibehörde FOP in Pennsylvania, dass diese Anfang März 2014 den Bürgerrechtsanwalt Debo Adegbile als Bürgerrechtsbeauftragten des US-Justizministeriums durch den US-Senat ablehnen ließ. Debo Adegbile hatte früher den Vorsitz im Legal Defense Fund, der u.a. Mumia Abu-Jamals verteidigt.

Mumia Abu-Jamal ist in den USA seit 1981 in Gefangenschaft. Am 2. Juli 1982 wurde er in einem Gerichtsprozess mit viel rassistischer Energie der Polizei, des Staatsanwaltes und des Richters mit erpressten und bestochenen Zeug_innen zum Tode verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, am 9. Dezember 1981 den Polizisten Daniel Faulkner erschossen zu haben, wobei unzählige Beweise dagegen sprechen, welche teilweise jedoch nicht zum Prozess zugelassen wurden.

Der Film „A Long Distance Revolutionary“ zeigt eindrucksvoll die persönliche und politische Lebensgeschichte Mumia Abu-Jamals, der bereits in jungen Jahren als Pressesprecher der „Black Panther Party“ Pennsylvanias aktiv war. Nachdem das FBI mittels des COINTELPRO-Programms die BPP unterwandert hatte und etliche BPP-Führungspersönlichkeiten ermorden ließ, engagierte sich Mumia als Radio-Journalist und wurde zur „Voice of the Voiceless“ und zum Vorsitzenden des Schwarzen Journalistenverbandes ernannt. Damit wurde er alsbald zum Hass-Subjekt des Gouverneurs Rizzo und der FOP, was ohne Zweifel mit dazu beigetragen hatte, dass ihm Staatsanwaltschaft und Richter den Polizistenmord unterschoben.

Sie wollten Mumia Abu-Jamal im Gefängnis zum Schweigen bringen. Was ihnen aber bis heute nicht gelang, denn Mumia kämpft von seiner Gefängniszelle aus weiter journalistisch gegen den Rassismus und die Ungerechtigkeiten dieser Welt (siehe z.B.: www.labournetaustria.at/category/mumia-abu-jamal/mumias-columns/ )

Im Oktober 2011 hatte das Oberste Gericht der USA bestätigt, dass die Todesstrafe von 1982 verfassungswidrig war. Doch der miese Handel mit der Staatsanwaltschaft Pennsylvanias bestand darin, dass Mumia lebenslänglich ohne Berufungsrecht in Haft bleiben müsste … Der Kampf gegen diese fingierten Urteile von 1982 und 2011 muss weitergehen:

Freiheit für Mumia Abu-Jamal – Free Mumia!

Komitee „Freiheit für Mumia Abu-Jamal“ (Wien)
www.labournetaustria.at/mumia.htm
mumia@labournetaustria.at

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