12. Mai: „Blut muss fließen“ – Filmvorführung und Diskussion

Blut muss fließen - 12. Mai

Di. 12. Mai, 19 Uhr, Hörsaal D, Uni-Campus, Altes AKH

Zusammen mit dem Kommunistischen StudentInnenverband (KSV) veranstalten wir aufgrund der Zunahme von extrem rechten Tendenzen in unserer Gesellschaft (Pegida, Unsterblich Wien, Identitäre, uvm.) eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion im Hörsaal D der Universität Wien (Unicampus).

Gezeigt wird die Dokumentation „Blut muss fließen“ von Regisseur Peter Ohlenberg, der im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen wird.

Zum Inhalt:
Journalist Thomas Kuban hat über Jahre hinweg Neonazi-Veranstaltungen dokumentiert. In einer packenden Reportage schildert er, wie die Neonazi-Bewegung so stark werden konnte. Das Netzwerk, das zum Vorschein kommt, reicht bis in die Mitte der Gesellschaft.

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Neonazis toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als Thomas Kuban zum ersten Mal ein Rechtsrock-Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Ein Lied begegnet ihm auf seiner „Konzerttournee“ immer wieder: „Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…“. Hochbrisant ist das Material, das Thomas Kuban im Lauf der Jahre zusammengetragen hat – einzigartig in Europa, wahrscheinlich sogar weltweit.

Mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern – diese „Masche“ zieht bei erschreckend vielen jungen Menschen. Längst hat sich rund um die Musikveranstaltungen auch ein blühender Markt entwickelt: CD’s der einschlägigen Bands werden in Eigenregie produziert und in Szeneläden oder über das Internet verkauft. Mit rechtsextremen Merchandising – Artikeln ist das nicht anders. Auf diese Weise wird zugleich Geld für die Expansion der Nazi-Bewegung generiert.

Advertisements

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.