25. Juni: Podiumsdiskussion „Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlinge!“

Podiumsdiskussion -Fluchtursachen bekämpfen nicht Flüchtlinge

Do. 25. Juni, 19 Uhr, OABV-Lokal, Rankgasse 2 (U3-Ottakring)

Wenn die imperialistischen Staaten der EU und Nordamerikas um Einflusssphären, Rohstoffe, Ressourcen, Marktanteile und Transportwege konkurrieren, sind sie nicht zimperlich: Sie unterstützen autoritäre Herrscher und Warlords in der „Dritten Welt“, statten sie mit Waffen, Geld und Know-how aus, sie inszenieren „Bürgerkriege“ und starten selbst Interventionen, Okkupationen und direkte Militäreinsätze. Die betroffenen Menschen fliehen vor Krieg und Unterdrückung, vor Terror, Mord, Folter und Verfolgung. Es sind genau dieselben Staaten der kapitalistischen Zentren, die dann den Menschen die Flucht davor verwehren, die militärische Flüchtlingsabwehr betreiben. Um den Preis tausender Toter an den EU-Außengrenzen bzw. im Mittelmeer (und selbstverständlich von wesentlich mehr in den betroffenen Ländern). Denjenigen, die es schließlich in die Festung Europa schaffen, schlägt medial und parteipolitisch aufbereiteter Rassismus und ein ganzer Schwall an Lügen gegenüber.

Eine Podiumsdiskussion mit:

  • Politischer Flüchtling aus der Türkei (Name wird nicht öffentlich gemacht)
  • Cornelia Broos (Volkshilfe Oberösterreich, Betreuerin von minderjährigen Flüchtlingen)
  • Tibor Zenker (Stv. PdA-Bundesvorsitzender)
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