Presseaussendung: Neuauflage der Opernballdemos steht bevor

23.2.2017 „Eat the rich“-Demonstration

In weniger als zwei Wochen soll es bereits soweit sein. Die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) und der Kommunistische StudentInnenverband (KSV) rufen unter dem Slogan „Eat the rich!“ zu einer Neuauflage der Opernballdemos. Startpunkt der Demo wird U3 Johnstraße sein. Linker Protest hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf Demonstrationen gegen rechte Veranstaltungen und Aufmärsche konzentriert. Nun sollen Fragen der Reichtumsverteilung wieder in den Mittelpunkt gerückt werden.


„Während die einen ihr Vermögen in unvorstellbare Höhen steigern, sind es die anderen, die immer schwieriger überhaupt über die Runden kommen können. Der Reichtum der einen, führt zur Armut der anderen“, fasst David Lang, KJÖ-Bundesvorsitzender, die Situation zusammen. Daraus resultieren Rekordarbeitslosigkeit, stets zunehmender Druck am Arbeitsplatz, in Schulen und Uni, Kürzungen bei sozialen Leistungen und fehlende Mittel für Gesundheitsversorgung, Pensionen oder Bildung.

Der Opernball steht stellvertretend für diese Verheerungen. Lang weiter: „Auf diesem Ball klopfen sich Politik und Bosse gegenseitig auf die Schultern. Gleichzeitig bestimmen für immer mehr Menschen in diesem Land Fragen danach, ob die Miete bezahlt werden kann und ob es einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit gibt, das tägliche Leben. Die Situation ist untragbar!“

Der Startpunkt der Demonstration liegt im 15. Wiener Gemeindebezirk und ist nicht zufällig gewählt. Rudolfsheim-Fünfhaus ist der ärmste Bezirk Österreichs. Durch diesen wird die Demonstration in die Innenstadt aufbrechen, um ein entschlossenes Zeichen gegen Armut und Arbeitslosigkeit und für die Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums zu setzen.

„Mit dieser Demonstration wollen wir als Linke wieder in Bewegung kommen. Wir wollen klar benennen, wer die Verantwortung für unsere düsteren Zukunftsperspektiven trägt“, so Lang.


Eat the rich! Opernballdemo 2017
23.2.2017 / 18:00 / U3-Johnstraße

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