Schlagwort-Archive: Antisemitismus

30. Jänner: FPÖ-Burschenschafterball blockieren! Das muss der Letzte sein!

Am 30. Jänner 2015 werden deutschnationale Burschenschafter erneut zum Ball der extremen Rechten in der Wiener Hofburg antanzen. Kein Grund zur Freude, vielmehr aber Grund für uns, dagegen auf die Straße zu gehen!
Im Folgenden findet ihr unser Mobi-Video für die Demos in Linz (10.1.), Graz (17.1.) und Wien (30.1.) sowie den Aufruf des Bündnis „Offensive gegen rechts“, in welchem auch wir aktiv beteiligt sind.

Ob es rechtsextreme Gewalttaten sind, der Südtirol-Terrorismus, Aktivitäten von Neonazis oder rassistische, antisemitische und sexistische Propaganda: Burschenschafter hatten und haben dabei nicht nur einmal ihre Finger im Spiel. Auch heute fungieren sie noch als Scharnier zwischen der parlamentarischen und der außerparlamentarischen Rechten. Die vielen FPÖ-Abgeordneten in Nationalrat und Landtagen zeugen davon deutlich. Deutschnationale Burschenschaften haben eine lange Geschichte, eine Geschichte des organisierten Rechtsextremismus. Ihr Weltbild baut auf einer völkischen Ideologie auf, in der Begriffe wie Volk, Nation und Kultur biologistisch begründet werden. Das bedeutet, dass die Grundsätze des menschlichen Zusammenlebens nicht von den Menschen selber geschaffen wurden und werden, sondern durch „Genetik“, oder „übernatürliche Einflüsse“ bestimmt sind. Der Sprung zu Rassismus und Antisemitismus (Burschenschafter traten oftmals als Holocaust-Leugner in Erscheinung) ist hier nicht weit. Ebenso zum Sexismus, der im männerbündischen Weltbild der Burschenschafter einen wesentlichen Stellenwert einnimmt. Frauen ist der Beitritt zu den Verbindungen grundsätzlich untersagt, am Ball selber gelten sie als „mitgebracht“. Weiterlesen

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2. Februar: Kein Platz für Rassismus. Pegida in Wien stoppen!

PEGIDA Wien stoppen - Header 2. Feber

Montag, 2. Februar, 16 Uhr, Museumsquartier/MaHü

In Wien macht ihr keinen Meter!
Demo gegen den rassistischen Aufmarsch von Pegida

Der österreichische Ableger von Pegida will am 2. Februar durch Wien marschieren. Ihr diffuser Protest für das „Abendland“ richtet sich gegen Flüchtlinge, Muslim_innen und Feminismus. In vielen deutschen Städten haben zehntausende Menschen gezeigt, dass der Widerstand gegen Pegida groß und breit ist. In Wien wollen wir das fortsetzen: Kein Meter für Pegida. Weiterlesen

6. Mai: Demonstration gegen faschistisches Massaker in der Ukraine

Kein Vergeben OdessaWann: Dienstag, 6. Mai 2014,  18 Uhr
Wo: Stephansplatz/Stock-im-Eisen Platz

Abschlusskundgebung vor dem Mahnmal gegen Krieg & Faschismus (18.30 Uhr)

Stellungnahme des Aktionsbündnis für eine antifaschistische Ukraine

NEIN zum faschistischen Terror und die entfesselte Militärgewalt gegen Antifaschist_innen in der Ukraine!
Barbarisches Massaker in Odessa!

Immer mehr Opfer fordert der gewaltsame Putsch in der Ukraine, der mit Hilfe der USA-NATO-EU durch brutale Gewalt an der Macht gehalten werden soll. Weiterlesen

Heraus zum 8. Mai! Demonstration „Nie wieder Faschismus!“

8. Mai OGRAm 8. Mai 2014 jährt sich zum 69. Mal die Zerschlagung des Nationalsozialismus. Ein Tag, an dem wir das Ende des Nationalsozialismus und die Befreiung der Gefange­nen aus den Konzentrationslagern feiern. Wir gedenken jenen, die in den Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet wurden: Millionen von Juden & Jüdinnen, Ho­mosexuelle, Roma und Sinti, sogenannte „Asoziale“ und politische Gegner_innen des Nationalsozialismus.

Gedenken heißt kämpfen!

Es liegt in unserer Verantwortung, aktuelle Tendenzen rechter Politik aufzuzeigen und zu bekämpfen. Ende Mai finden die EU-Wahlen statt. Jene Menschen, die am meisten unter der aktuellen Krise in Europa zu leiden haben, werden zur Kassa gebeten. Rechtspopulist_innen, Rechtsextreme und Neofaschist_innen nutzen die Gunst der Stunde und versuchen politischen Profit aus der Situation zu schlagen. Weiterlesen

21.9.: Kurt Pätzold: Faschismusdebatten

bartBuchpräsentation und Diskussion
mit dem Historiker und Faschismusforscher
Prof. Dr. Kurt Pätzold (Humbold-Universität, Berlin)

Aus gutem Grunde rät der Volksmund von einem »Streit um des Kaisers Bart« ab. Um keinen Streit um den mickrigen Bart jenes Führers, den der Titel meint, geht es Kurt Pätzold. Er behandelt nicht Zweit- und Drittrangiges, sondern Fragen von Gewicht, die an die zwölf Jahre des deutschen Faschismus zu stellen sind. Die nach der Urheberschaft des Krieges, der in Europa im Mai 1945 endete, ist die zentrale. Gleichsam dahinter gibt es weitere Fragen, die vielfach von heftigen Debatten begleitet werden: Wie kam Hitler an die Staatsmacht? Welche Ursachen hatte das Zustandekommen seiner Massengefolgschaft? Wie entwickelten sich die Lebensverhältnisse der Deutschen? In welchem Grade wurden sie vom National- und Rassenchauvinismus geleitet? Wollten sie mehrheitlich den Krieg? Warum folgten sie ihrem Führer »bis zum Endsieg«? Waren sie »willige Vollstrecker« der antisemitischen Politik?

Der renommierte Historiker und Faschismus-Forscher Kurt Pätzold versucht all diese Fragen in seinem Buch zu beantworten und präsentiert dieses am 21. Oktober in Wien.

Montag, 21. Oktober, 19 Uhr
Uni Wien, NIG, Hörsaal 2

 

Alle Jahre wieder: den Burschis das Tanzbein stellen!

Trotz des Versuchs der Verschleierung durch die Umbennennung des WKR-Balls in Akademikerball, werden wir die deutschnationalen Burschenschafter und seine parlamentarischen Vertreter in Form der FPÖ, die dieses Jahr die Anmeldung für dieses extrem rechte Event übernommen hat,  auch diesen Winter nicht in Ruhe das Tanzbein in der Hofburg schwingen lassen. Und so werden wir uns wie auch in den vorangegangenen Jahren an den Protesten gegen dieses auch von internationalen Größen der rechten und faschististischen Bewegung besuchte Ereignis mit allen Kräften beteiligen.

Kommt alle am

1. Feber, um 17 Uhr vor die Hauptuni

(Universitätsring 1, Schottentor) zur Demonstration der Offensive gegen rechts, um den deutschnationalen Burschis das Tanzbein zu stellen.

Derbst One – Das Interview

Im Vorfeld unserer Party und vor seinem ersten Wien-Auftritt am 3. November im Venster99 haben wir noch ein Interview mit dem Rap-Künstler Derbst One geführt.

1. Derbst One, du bist 19 Jahre alt, kommst aus Wesel in NRW und machst fortschrittlichen deutschsprachigen Rap. Was muss der Leser unserer Zeitung (vorneWeg, die Zeitung der Kommunistischen Jugend Österreichs) von Dir zu Beginn noch wissen? Stell dich doch mal kurz der österreichischen Leserschaft vor. Wer bist Du? Seit wann rappst du? Was machst du neben dem Rappen?
Ich rappe seit 3 Jahren, habe mich schon seit ich 14 bin mit Marxismus-Leninismus befasst und war in den entsprechenden Kreisen unterwegs. Daher habe ich mit rappen angefangen. Anfangs gar nicht mit dem Ziel groß bekannt oder so zu werden, sondern einfach um Kritik zu üben. Neben dem Rap bin ich Schüler und habe eine Metalcoreband, deren Name ich erwähnen werde, wenns was gibt, was man präsentieren kann 😉 Ansonsten sollte man wissen, dass ich meine Kritik (in den neueren Sachen) nicht mehr offensichtlich auf den Punkt bringe, sondern diese immer mit dem normalen Alltagsleben verbinden werde, da ich glaube, dass politisch weniger Interessierte sonst keinen Grund sehen, sie zu hören. Weiterlesen