Schlagwort-Archive: Identitäre

6. Juni: Demo gegen den rassistischen Aufmarsch der Identitären

Flüchtlinge willkommen, Sozialabbau stoppen, Rassist_innen blockieren!

Demo gegen IdentitäreAm 6.Juni will die rassistische Gruppe der „Identitären“ zum zweiten Mal eine Demonstration in Wien organisieren. Letztes Jahr zogen sie grölend durch die Stadt und riefen zur „Reconquista“ auf, zur gewaltvollen Verteidigung des „Abendlandes“. Mit Taschenspieler_innentricks weisen sie den offensichtlichen Vorwurf von Rassismus zurück: Angeblich haben sie nichts gegen „Ausländer“, solange diese nicht nach Österreich kommen. Dabei bedienen sie sich allerlei Verschwörungstheorien und warnen vor einer heimlichen und gezielten „Umvolkung“. Während tausende Flüchtlinge im Mittelmeer sterben und die Armen in Europa immer ärmer werden, scheint Rassismus wieder an der Tagesordnung zu sein: Dagegen gehen wir auf die Straße! Weiterlesen

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12. Mai: „Blut muss fließen“ – Filmvorführung und Diskussion

Blut muss fließen - 12. Mai

Di. 12. Mai, 19 Uhr, Hörsaal D, Uni-Campus, Altes AKH

Zusammen mit dem Kommunistischen StudentInnenverband (KSV) veranstalten wir aufgrund der Zunahme von extrem rechten Tendenzen in unserer Gesellschaft (Pegida, Unsterblich Wien, Identitäre, uvm.) eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion im Hörsaal D der Universität Wien (Unicampus).

Gezeigt wird die Dokumentation „Blut muss fließen“ von Regisseur Peter Ohlenberg, der im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen wird.

Zum Inhalt:
Journalist Thomas Kuban hat über Jahre hinweg Neonazi-Veranstaltungen dokumentiert. In einer packenden Reportage schildert er, wie die Neonazi-Bewegung so stark werden konnte. Das Netzwerk, das zum Vorschein kommt, reicht bis in die Mitte der Gesellschaft.
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2. Februar: Kein Platz für Rassismus. Pegida in Wien stoppen!

PEGIDA Wien stoppen - Header 2. Feber

Montag, 2. Februar, 16 Uhr, Museumsquartier/MaHü

In Wien macht ihr keinen Meter!
Demo gegen den rassistischen Aufmarsch von Pegida

Der österreichische Ableger von Pegida will am 2. Februar durch Wien marschieren. Ihr diffuser Protest für das „Abendland“ richtet sich gegen Flüchtlinge, Muslim_innen und Feminismus. In vielen deutschen Städten haben zehntausende Menschen gezeigt, dass der Widerstand gegen Pegida groß und breit ist. In Wien wollen wir das fortsetzen: Kein Meter für Pegida. Weiterlesen

The Struggle Continues! 4. Juni: Burschenschafter umzingeln!

Burschenschafter umzingelnDie braune Brut lässt uns in Wien einfach keine Ruhe! Denn am 4. Juni planen deutschnationale Burschenschafter unter der Federführung der extrem rechten Olympia einen Umzug in der Wiener Innenstadt. Natürlich werden wir das nicht unkommentiert stehen lassen! Wir lassen uns aber nicht einschüchtern und bleiben weiterhin offensiv! Heraus auf die Straße gegen Rechts! Weiterlesen

Dokumentiert: Unsere Rede auf der Kundgebung gegen Polizeigewalt

Folgend dokumentieren wir unsere Rede auf der von mehreren hundert Personen besuchten „Kundgebung gegen Polizeigewalt und Kriminalisierung von antifaschistischem Protest“.

Wien - Kundgebung gg. Polizeirepression - 22. Mai 2014_04„Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten, liebe Freundinnen und Freunde,

auch ich war vergangenen Samstag bei den zunächst friedlichen Protesten gegen den neofaschistischen Aufmarsch der Identitären auf Wiens Straßen. Denn, wo auch immer Faschisten wagen ihre menschenverachtende Ideologie in die Bevölkerung zu tragen, muss versucht werden, dies zu unterbinden! Da ist es vollkommen gleichgültig, ob sie sich Identitäre, Ring Freiheitlicher Jugend, Unsterblich Wien oder Burschenschaft Teutonia nennen. Und wenn es schon eine sich ach so antifaschistisch gebärdende rot-grüne Stadtregierung nicht schafft bzw. nicht gewillt ist, solche Aufmärsche zu verbieten, müssen eben wir versuchen, den Aktionsraum der Nazis einzuschränken! Denn Faschismus war, ist und bleibt keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Doch anscheinend sehen dies die politisch Herrschenden hier im Lande etwas anders, wie der Samstag wieder einmal gezeigt hat. Weiterlesen

22. Mai: Kundgebung gegen Polizeigewalt und Kriminalisierung von antifaschistischem Protest

unsere solidaritätDo., 22. Mai um 18 Uhr, Mariahilfer Straße/Ecke Museumsqaurtier

Mit Pfefferspray, Knüppeln, Schlägen und Tritten wurde den rechtsextremen Identitären am 17.5. in Wien die Straße frei geboxt. Es wurde alles daran gesetzt, den Rassisten eine möglichst ungestörte Demonstration zu ermöglichen. Dazu war kein Mittel zu brutal. Unsere Freundin und Genossin E. musste mit einem doppelten Beinbruch noch am Abend operiert werden. Die Polizei sagt: „Wenn man sich der Polizei in den Weg stellt, muss man mit Konsequenzen rechnen, auch wenn man schwanger ist.“ Berichte über völlig willkürlichen Einsatz von Gewalt gibt es massenhaft. 37 AntifaschistInnen sind festgenommen worden. Wir werden es nicht akzeptieren, dass mit Gewalt gegen antifaschistischen Protest vorgegangen wird, damit die Rassisten ihren Müll an die Öffentlichkeit tragen können. Weiterlesen

Gefahrengebiet für AntifaschistInnen

PolizeigewaltAm 17. Mai 2014 fand erstmals seit vielen Jahren wieder ein Marsch der extremen Rechten in Österreich statt. Die neurechte und teilweise aus dem neofaschistischen Lager herkommende „Identitäre Bewegung Österreichs“ hatte aufgerufen, am Samstagnachmittag durch eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Österreichs – die Mariahilfer Straße in Wien – zu marschieren. Ebenfalls zum rechten Aufmarsch mobilisiert hatte die mittlerweile zwar verbotene aber immer noch aktive und offen faschistische Gruppierung „Unsterblich“ des Fußballvereins Austria Wien.
Das Bündnis „Offensive gegen Rechts“ rief – wie auch jährlich zum WKR-Ball Ende Jänner – alle antifaschistischen Kräfte, und somit auch KJÖ und KSV, auf, sich an der Gegendemonstration und den Blockaden zu beteiligen. Weiterlesen