Schlagwort-Archive: Pfefferspray

Dokumentiert: Unsere Rede auf der Kundgebung gegen Polizeigewalt

Folgend dokumentieren wir unsere Rede auf der von mehreren hundert Personen besuchten „Kundgebung gegen Polizeigewalt und Kriminalisierung von antifaschistischem Protest“.

Wien - Kundgebung gg. Polizeirepression - 22. Mai 2014_04„Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten, liebe Freundinnen und Freunde,

auch ich war vergangenen Samstag bei den zunächst friedlichen Protesten gegen den neofaschistischen Aufmarsch der Identitären auf Wiens Straßen. Denn, wo auch immer Faschisten wagen ihre menschenverachtende Ideologie in die Bevölkerung zu tragen, muss versucht werden, dies zu unterbinden! Da ist es vollkommen gleichgültig, ob sie sich Identitäre, Ring Freiheitlicher Jugend, Unsterblich Wien oder Burschenschaft Teutonia nennen. Und wenn es schon eine sich ach so antifaschistisch gebärdende rot-grüne Stadtregierung nicht schafft bzw. nicht gewillt ist, solche Aufmärsche zu verbieten, müssen eben wir versuchen, den Aktionsraum der Nazis einzuschränken! Denn Faschismus war, ist und bleibt keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Doch anscheinend sehen dies die politisch Herrschenden hier im Lande etwas anders, wie der Samstag wieder einmal gezeigt hat. Weiterlesen

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22. Mai: Kundgebung gegen Polizeigewalt und Kriminalisierung von antifaschistischem Protest

unsere solidaritätDo., 22. Mai um 18 Uhr, Mariahilfer Straße/Ecke Museumsqaurtier

Mit Pfefferspray, Knüppeln, Schlägen und Tritten wurde den rechtsextremen Identitären am 17.5. in Wien die Straße frei geboxt. Es wurde alles daran gesetzt, den Rassisten eine möglichst ungestörte Demonstration zu ermöglichen. Dazu war kein Mittel zu brutal. Unsere Freundin und Genossin E. musste mit einem doppelten Beinbruch noch am Abend operiert werden. Die Polizei sagt: „Wenn man sich der Polizei in den Weg stellt, muss man mit Konsequenzen rechnen, auch wenn man schwanger ist.“ Berichte über völlig willkürlichen Einsatz von Gewalt gibt es massenhaft. 37 AntifaschistInnen sind festgenommen worden. Wir werden es nicht akzeptieren, dass mit Gewalt gegen antifaschistischen Protest vorgegangen wird, damit die Rassisten ihren Müll an die Öffentlichkeit tragen können. Weiterlesen

Gefahrengebiet für AntifaschistInnen

PolizeigewaltAm 17. Mai 2014 fand erstmals seit vielen Jahren wieder ein Marsch der extremen Rechten in Österreich statt. Die neurechte und teilweise aus dem neofaschistischen Lager herkommende „Identitäre Bewegung Österreichs“ hatte aufgerufen, am Samstagnachmittag durch eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Österreichs – die Mariahilfer Straße in Wien – zu marschieren. Ebenfalls zum rechten Aufmarsch mobilisiert hatte die mittlerweile zwar verbotene aber immer noch aktive und offen faschistische Gruppierung „Unsterblich“ des Fußballvereins Austria Wien.
Das Bündnis „Offensive gegen Rechts“ rief – wie auch jährlich zum WKR-Ball Ende Jänner – alle antifaschistischen Kräfte, und somit auch KJÖ und KSV, auf, sich an der Gegendemonstration und den Blockaden zu beteiligen. Weiterlesen